Therapien
Bei Ihrem ersten Besuch in meiner Praxis findet zunächst ein ausführliches Erstgespräch (Anamnese) statt, bei dem ich mir ein Bild über Ihre derzeitige gesundheitliche Lage verschaffe.
Das Erstgespräch ist in der Naturheilkunde die wichtigste Voraussetzung, um mögliche Verbindungen und Ursachen für die Beschwerden herauszufinden und über die passende Art und Dauer der Behandlung entscheiden zu können.
Bei diesem Gespräch erfasse ich Ihre aktuellen Beschwerden, Ihre gesundheitliche Vorgeschichte, sowie evtl. vorhandene Risiken oder Unverträglichkeiten, die bei einer Behandlung berücksichtigt werden müssen.
Nach der Anamnese folgen Untersuchungen mit Hilfe verschiedener Diagnoseverfahren. Diese dienen dazu, Veränderungen am und im Körper zu erfassen und mögliche Ursachen für die Beschwerden zu ergründen.
Daraufhin erfolgt eine auf Ihre individuelle Situation abgestimmte Therapieempfehlung. Im Anschluss kann gegebenenfalls direkt die erste Behandlung stattfinden. Für den ersten Besuch müssen deshalb 1 bis 2 Stunden eingeplant werden.
Die Behandlung beim Heilpraktiker ist derzeit eine Privatleistung.
Sie können nicht mit der gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden.
Die Kosten einer Therapie werden vor Behandlungsbeginn besprochen.
Private Kranken-, Zusatzversicherungen und Beihilfen übernehmen Heilpraktikerhonorare vertragsentsprechend.
Ich empfehle Ihnen, sich vor Aufnahme der Behandlung bei Ihrer Krankenkasse über die Möglichkeiten und Voraussetzungen einer (teilweisen) Übernahme der Behandlungskosten zu informieren.
Therapien im Überblick
Hier stelle ich Ihnen die von mir angewandten Therapieverfahren vor:
Akupunktur
Die Akupunktur ist eine wichtige Säule der Chinesischen Medizin und begründet sich auf Jahrtausende alte Erfahrungen. So wurden Aufzeichnungen gefunden, die aus den Jahrhunderten vor Christi Geburt stammen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin sind eine Vielzahl von Indikationen bekannt, bei der die Nadeln statt Medikamente verwendet werden. Es ist aber auch möglich, die Therapien zu kombinieren. Die meisten kennen Akupunktur aus der Schmerztherapie, doch die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr viel weitgreifender und umfangreicher. Dazu zählen auch die Frauenheilkunde und die innere Medizin, um nur einige Beispiele anzuführen.
Akupunktur für Kinder
Eine Alternative stellt die Laser-Akupunktur dar. Wie in der klassischen Akupunktur werden dieselben Punkte, nicht mit Nadeln, sondern mit Laserlicht bestrahlt. Die Wirkung der Lichtenergie auf den Akupunkturpunkten löst eine ähnliche Wirkung aus, wie die klassische Nadel.
Diese Methode ist vollkommen schmerzfrei und eignet sich daher vor allem für Kinder, bei sehr schmerzhaften Punkten und sensiblen Menschen.
Moxibustion
Bei der Moxibustion wird die Wärme- und Phytotherapie kombiniert. Beifußkraut wird in verschiedenen Formen genutzt, entweder als loses getrocknetes Kraut, in sogenannte Zigarren gepresst oder in Form von Kohle. Damit werden dann bestimmte Areale und/oder Akupunkturpunkte gewärmt oder Nadeln während der Behandlung erhitzt. Die Moxibustion ist eine Ergänzung der Akupunktur und wird bei Kälte-Syndromen angewendet.
Schröpfen
Schröpfen ist eine uralte Heilmethode, welche in der Alternativmedizin eingesetzt wird und zu den sogenannten ausleitenden Verfahren zählt. Im alten Griechenland wurde das Schröpfen so sehr geschätzt, dass die Schröpfglocke das Erkennungszeichen des Arztes war. Beim Schröpfen wird in Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen, die direkt auf die Haut gesetzt werden, ein Unterdruck erzeugt.
Man unterscheidet zwischen unblutigem/trockenen und blutigem Schröpfen. Wird unblutig geschröpft, wird das Schröpfglas auf die unversehrte Haut gesetzt, während hingegen beim blutigen Schröpfen vor dem Aufsetzen des Schröpfglases die Haut angeritzt wird. Das blutige Schröpfen stellt somit eine Art Aderlass dar.
Chinesische Arzneimitteltherapie
Eine ganz eigene Behandlungsmöglichkeit bietet die chinesische Arzneimitteltherapie/Kräuterheilkunde. Eine große Anzahl an traditionellen Rezepturen können auch heute in der modernen Praxis angewandt werden. Sie werden durch verschieden Modulationen der westlichen Medizin ergänzt bzw. für den modernen europäischen Patienten angepasst. Die Verabreichung ist in der Regel über Arzneitees, die bei spezialisierten Fachhändlern individuell zusammengestellt werden.
Klassische Chiropraktik
Diese klassische Manipulationstechnik reicht in die Zeit vor Hippokrates zurück. Aufzeichnungen von 3000 Jahren vor unserer Zeitrechnung belegen, dass auch damals mit manuellen Techniken an der Wirbelsäule und den Gelenken gearbeitet wurde. Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Techniken entwickelt. Diese wende ich dem Patienten entsprechend an, denn auch hier gilt es die Indikationen und vor allem die Kontraindikationen genau abzuwägen.
Dorn-Methode
Jede Behandlung beginnt mit einer Untersuchung der Beinlängen, des Beckens und der gesamten Wirbelsäule. Jeder Wirbel wird Schritt für Schritt abgetastet.
Zur Ausrichtung der Körperstatik wende ich neben der klassischen Chiropraktik auch die Dorn-Methode an.
Die Besonderheit der Dorn-Methode liegt darin, dass mit sanftem Druck und Eigenbewegung des Patienten gearbeitet wird.
Im Anschluss bekommt der Patient Übungen gezeigt, mit denen er die Therapie aktiv unterstützen kann und somit einen wesentlichen Teil zur Stabilisierung und Optimierung der Körperstatik beiträgt.